Projekte

Graffiti an der Don-Bosco-Schule

Der langjährigen Zusammenarbeit – aufgebaut und getragen von Padre Lothar Zagst – mit der Stiftung Fundación Hermano Miguel, sind viele für die Menschen von El Laurel wertvolle Projekte entsprungen.

 
Don-Bosco-Schule

Kollage aus dem Schulgebäude und dem Personal der Schule mit Mirjam Rast

Die katholische Don-Bosco-Schule ermöglicht 240 Kindern einen regelmäßigen Schulbesuch mit Hausaufgabenbetreuung. Es kümmern sich 17 Lehrkräfte um den Unterricht der Kinder.

Kollage aus Kindern beim Unterricht

Dank Ihrer Spende können Kinder aus mittellosen Familien zu reduzierten Kosten oder kostenlos aufgenommen werden – von den 240 Kindern werden bereits 90 finanziell unterstützt. Das monatliche Schulgeld beträgt 40 Dollar. Mit einer Patenschaft ermöglichen Sie einem Kind den Unterricht an unserer Don-Bosco-Schule – d.h. Zugang zu einer besseren Ausbildung und damit einer besseren Zukunft.

Kinder beim Musikunterricht

Im Jahr 2006 bekamen wir die Genehmigung auch die 8. bis 10. Klasse zu unterrichten und arbeiten hierfür mit der Berufsschule zusammen.

Das Ziel ist die Gewährleistung einer guten schulischen und charakterlichen Ausbildung, ergänzt durch Sport, Musik und Religion. Durch ihre Spende oder Patenschaft können wir auch bei steigenden Gehältern für Lehrer an staatlichen Schulen weiterhin gute Lehrer einstellen.

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Waisenhaus Casa Keller

Das Heim für Waisen- und Halbwaisenkinder befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Don-Bosco-Schule. Das Haus bietet 30-35 Kindern (zumeist 3-7 Jahre alt) ein Zuhause mit geregelten Mahlzeiten und der Aufnahme in eine “Großfamilie”. Eine Mehrheit der Kinder wurde vernachlässigt oder missbraucht.

Die Kinder der Casa Keller

Aufgrund ihrer Vergangenheit benötigen die Kinder eine professionelle Betreuung, viel Zuneigung und Liebe. Vier Erwachsene kümmern sich um die Kinder. Die Kinder sind im Alter von 4 bis 16 Jahren. Auch die Kinder der Casa Keller besuchen die Don-Bosco-Schule.

Zwei Kinder der Casa Keller mit der Leiterin Mirjam Rast

Die monatlichen Kosten pro Kind belaufen sich auf circa 160 Dollar (Pensionskosten, Schulgeld, Schulkleidung, Schulmaterial, Freizeit). Mit einer Patenschaft von 60 Dollar pro Monat helfen Sie, das Leben eines Kindes zu verändern.

Die Casa Keller konnte dank der Unterstützung der Geschwister-Keller-Stiftung in Frick in der Schweiz realisiert werden.

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Akademische Ausbildung

Pro Jahr erhalten circa 10 Frauen und Männer einen monatlichen Beitrag zu ihrer Ausbildung oder ihrem Studium.

Für die Übernahme einer Patenschaft sind wir froh und dankbar, sie beträgt pro Monat und Person etwa 100 bis 200 Dollar. Jeder Beitrag ist willkommen.

Für alle unterstützten Auszubildenden und Studenten gilt, dass sie eine kleine Gegenleistung erbringen müssen. Bereits mehr als 70 Personen haben eine höhere Schule (Studium oder Lehrerseminar) abschließen können. Viele engagieren sich heute in den verschiedenen sozialen und pastoralen Projekten und übernehmen leitende Aufgaben.

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Ausbildung: Centro de Formación

Viele junge Menschen, die nach der Grundschule keine Möglichkeit für eine weitere Ausbildung haben, sind sich selbst überlassen – ohne Arbeit, ohne Geld und ohne Rückhalt durch die Gesellschaft oder Familie.

Im Gegensatz zum Staat, der die Berufsschulen ohne Abitur geschlossen hat, bieten wir den Jugendlichen und Erwachsenen den Besuch von Grund- und Fortsetzungskursen in verschiedenen Berufszweigen an. Es werden auch Schüler staatlicher Schulen an dieses Kolleg überwiesen.

Wir führen Wochenendkurse speziell für Erwachsene durch, die pro Kurs und Person etwa 65 Dollar kosten.

 

Die Ausbildungsprogramme bilden die Menschen zum Mechaniker, Elektriker, und zur Coiffeuse aus und vermitteln Kenntnisse im Umgang mit dem Computer, in der Ersten Hilfe und bei der gesunden Ernährung (Kochen & Backen). Es gibt Musikunterricht für Gitarre und Flöte.

Eine Grundausbildung besteht hierbei aus 2 Kursen á 4 Monate, welche 120 Dollar kosten. Es haben bereits 400 Jugendliche und Erwachsene mit Erfolg eine Grundausbidung in einem der Bereiche abgeschlossen.

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Krankenstation

Die Krankenstation Clinica Santa Maria in Laurel bietet neben einer medizinischen Grundversorgung und einer Zahnarztparxis auch ein umfassendes Präventionsangebot für die sozial und finanziell benachteiligte Landbevölkerung an.

Die Krankenstation von außen mit Blick in die Apotheke und auf das Ultraschall-Gerät

Abwechselnd kümmern sich verschiedene Ärzte und Krankenpflegerinnen um die Patienten.

Ein Sprechzimmer der Krankenstation

Die Krankenstation hat zwei Sprechzimmer, ein Labor, ein Ultraschall-Gerät, eine Apotheke und ein Krankenzimmer. Darüberhinaus gibt es ein Ambulanzfahrzeug, das eine Notfalleinlieferung in ein Spital in der nächstgrößeren Stadt gewährleistet.

Die Ärtze arbeiten für geringeren Lohn Teilzeit in der Clinica, um 30-50 Patienten pro Tag zu versorgen. Hin und wieder operiert ein Ärzteteam aus der Kennedy-Klinik einfache Operationen wie Brüche. Die Patienten tragen lediglich die Kosten für Verbandsmaterial, Spritzen, etc.

Ein Arzt in der Krankenstation mit einem kleinen Patienten und Mirjam Rast

Unser Fonds “Hilfe im Krankheitsfall” leistet Beiträge für:

  • Abklärungen bei Spezialärzten
  • Operationen
  • Therapien
  • Behandlung / Prävention bei Epidemien
  • Medikamente

Der Fonds wird aus Spenden finanziert und somit sind wir auf Unterstützung angewiesen.

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Werkstätten

Zur Unterstützung der lokalen Handwerker und deren Produktion und Verkauf bieten wir die Nutzung unserer Gerätschaften an. Wir unterstützen die Menschen auch in der Bedienung der Geräte, die häufig für Hausbauten oder andere Arbeiten genutzt werden.

Ein Handwerker bei der Arbeit in der Werkstatt

Ursprünglich waren die Handwerker direkt bei der Stiftung angestellt und von ihr bezahlt. Eine Änderung im ecuadorischen Arbeitsrecht hat diese Form der Beschäftigung leider nicht weiter möglich gemacht.

Die Arbeiter bezahlen nun für die Nutzung der Geräte und verdienen am Verkauf ihrer Produkte.

Zwei Handwerker bei der Arbeit an Tischen für die Schule
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Reismühle und Lagerhalle

Das Ziel der Piladora “Nicolas de Flue” ist die lokalen Bauern von der Abhängigkeit in die Unabhängigkeit zu führen. Die Campesinos mussten zuerst bei den Reismühlenbesitzern Kredite aufnehmen, um überhaupt für Saatgut und Düngemittel bezahlen zu können. Da eigene Lagerräume, ein Trocknungsplatz und eine Mühle fehlten, waren sie gezwungen den Reis unmittelbar nach der Ernste an die Mühlenbesitzer zu verkaufen.

Arbeiter vor der Reismühle

2002 wurde die Piladora (Reismühle) und die erste Etappe des Trocknungsplatzes fertiggestellt.

2004 wurde eine Trocknungsanlage realisiert.

2014 wurde dank der Unterstützung des Rotary Clubs Rheinfelden-Fricktal und Freunden aus dem Fricktal ein Gelände zum Reisanbau zu Gunsten der sozialen Projekte und der Casa Keller erworben.

Wir bieten den Kleinbauern damit die Möglichkeit ihren Reis zu trocknen, zu schälen, zu lagern und zu verkaufen. Darüberhinaus gibt es Schulungen zum Anbau neuer und bestehender landwirtschaftlicher Produkte.

Die Lagerhallen mit Trocknungsplatz

Seit Ende 2016 leitet Julio Caesar Zagst die Piladora. Er gehört dem Vorstand der Fundación Hermano Miguel an.

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Soziale Betreuung

Der Sozialarbeiter Ronald Leon kümmert sich in Abstimmung mit Mirjam Rast um die Anliegen der Bevölkerung und ist in sämtliche Projekte der Fundación Hermano Miguel eingebunden. Die Stiftung wird häufig um Hilfe gebeten, wenn es z.B. um Reparaturen, ein neues Hausdach oder Krankheitsfälle geht.

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Pastoral- und Sozialarbeit in Juntas del Pacifico

In den Jahren 2013/14 war P. Lothar Zagst in verschiedenen Pfarreien Aushilfe, darunter besonders in Colonche / Limoncito, einer vernachlässigten Gegend mit extremer Armut. Man renovierte den Kreuzweg (aufgebaut 1995 von P. Bertram Wick, jetziger Bischof in Santo Domingo) und ersetzte das alte Gipfelkreuz.

Am 23. November 2014 zu Christkönig hat Bischof Betram Wick die renovierte Kapelle in Limoncito und die Kapelle oben auf dem Berg eingeweiht. Die Kirche war bei heftigen Regenfällen zwei Mal bis zum Altar mit Schlamm bedeckt gewesen. Sie dient nun Familien und Glaubensgruppen als Rückzugsort und Ort des Gebets.

Weihe des Gipfelkreuzes

Ab Oktober 2014 bis Juni 2016 widmete sich P. Lothar Zagst noch voller Energie seiner Pastoralaufgabe als Parroco Solidarion in Juntas del Pacifico. In pastoral und sozialen Bereichen hat er viel erreicht.

Die Bewohner sind einfache Leute. Zur Pfarrgemeinde gehören noch zwei kleine Weiler (total circa 2.000 Einwohner). Die Pfarrgemeinde wurde in den vergangenen Jahren pastoral und sozial vernachlässigt.

Einweihung der renovierten Pfarrkirche “Santa Rosa” und Firmung mit Bischof Wertram Wick

Gemeinsam mit dem Pfarreirat und Katecheten organisierte er den Neuaufbau der Gemeinde.

P. Lothar Zagst bei der Einweihung

Im November 2016 übernahm ein Priester der Diözese Guayaquil die Pfarrei: Die sozialen Aufgaben werden die Mitglieder der Schönstatt-Bewegung Guayaquil weiterführen. Diese Gemeinschaft engagierte sich bereits gemeinsam mit P. Lothar in der Pfarrei Juntas des Pacifico.

Im Dorf Frutilla wurde Anfang des Jahres 2016 noch mit dem Bau einer kleinen Kapelle begonnen. Die Fertigstellung dieser Kapelle war ein großes Anliegen von P. Lothar. Aus diesem Grund möchten die Fundación Hermano Miguel und wir uns an den Kosten dieser Kapelle beteiligen. Für die Dorfgemeinschaft ist die Kapelle von großer Bedeutung.

Kapelle in Frutilla
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