Weihnachtsbrief 2021

Liebe Freunde, Bekannte und Verwandte, liebe Spender und Spenderinnen, liebe Unterstützer und Unterstützerinnen unseres Vereins,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende entgegen und wieder sind wir aufgefordert, Abstand zu halten und vorsichtig zu sein. Leider wird derzeit allzu oft ein wärmendes, freundliches Lächeln durch ein kaltes und schnelles aneinander Vorbeilaufen ersetzt. Trotzen wir dem physischen Abstand, indem wir uns im Herzen nahe bleiben. Begegnen wir der Kälte durch menschliche Wärme und helfen wir uns gegenseitig durch diese schwierige Zeit.

Sie alle hatten in diesem Jahr ein offenes Ohr und ein großes Herz für unsere Kinder und Helfer in Ecuador. Unsere Kinder waren hungrig und durstig und Sie haben ihnen zu essen und zu trinken gegeben. Dafür danken wir Ihnen von ganzem Herzen und hängen Ihnen gerne den Weihnachtsbrief aus Ecuador an.

Sie finden unter diesem Beitrag den Weihnachtsbrief als PDF.

Wir hoffen, dass Sie uns treu bleiben und auch weiterhin unsere Kinder Ihre Nähe spüren lassen und wir wünschen Ihnen allen und trotz allem eine schöne Weihnachtszeit. Bleiben Sie gesund und glücklich!


Ihr Ecuador-Hilfe-Team

Laurel in schwierigen Zeiten (Rundbrief Juli 2021)

Liebe Freunde, Bekannte und Verwandte,
liebe Spender/innen und Unterstützer unseres Vereines,

Heute wollen wir Sie wieder über die aktuelle Situation in El Laurel informieren.

Zu Beginn der Bericht von Ronald Leon (Sozialarbeiter).

Laurel, in schwierigen Zeiten…


Kinder des Casa Keller kamen in die Schule. Ronald informierte sie über den Schuljahresstart ab dem 10. Mai und das Weiterführen des Homeschoolings.

Die Zahl der Ansteckungen an Covid 19 in unserem Land wächst von Tag zu Tag. Wir haben fast 400.000 Infizierte (wir vermuten, dass ohne diejenigen zu zählen, die nicht getestet wurden, die Zahlen doppelt so hoch wären). Guayas ist die zweitmeist infizierte Provinz. Unser ländlicher Bezirk Daule hat in der Statistik mehr als 2000 Infizierte. In unserer Gemeinde gibt es jedes Mal, wenn Verifizierungstests gemacht werden, zwischen 40% und 50% Infizierte. Leider gibt es keine freien Plätze in den öffentlichen Krankenhäusern (alle sind völlig überfüllt) und so werden die Leute wieder nach Hause geschickt, obwohl sie dort weder isoliert noch betreut werden können. Viele Häuser bestehen aus nur einem Zimmer. Jeden Tag sterben daher landesweit Menschen an Covid in ihren Häusern, aber auch in den Krankenhäusern, während sie darauf warten, Sauerstoff zu bekommen oder auf einen Behandlungsplatz warten. Sauerstoff auf eigene Faust  für ein infiziertes Familienmitglied zu kaufen, ist wegen der hohen Nachfrage und weil er in großen Mengen nach Peru und Kolumbien geschmuggelt wird, fast unmöglich.

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Rundbrief April 2021

Liebe Freunde, Bekannte und Verwandte,
liebe Spender/innen und Unterstützer unseres Vereins,


Heute wollen wir Sie wieder über die aktuelle Situation in El Laurel informieren.

Leider hat sich im Vergleich zum Dezember in Ecuador noch nicht viel verbessert. In Ecuador wurden, Stand vom Januar 2021, PCR-Labortests oder Schnelltests durchgeführt, was eine Zahl von mehr als 220.000 bestätigten Fällen mit COVID 19 hervor brachte. Die Todesfälle durch COVID 19, die die Regierung bestätigte, übersteigen die 14.200. Aber die Realität sieht anders aus. Aus Mangel an Tests werden bei den Todesfällen andere Krankheiten diagnostiziert.

Nach Weihnachten und den Feierlichkeiten am Jahresende begann in der Hauptstadt Quito ein neuer Ausbruch. Zudem wurde eine neue Mutation des Corona-Virus bei einem Reisenden, der in Ecuador angekommen ist, entdeckt. Es gibt keine freien Betten in den Krankenhäusern und Intensivstationen mehr. Privatkliniken sind nur für Millionäre. Es fehlt aber auch an Medikamenten in den Gesundheitszentren.

Obwohl die Regierung Familienzusammenkünfte mit mehr als 10 Mitgliedern verbietet, bleibt das nur auf dem Papier so und nur wenige halten sich daran.
Die Regierung deckt immer mehr Fälle von Korruption (Diebstahl im Staat) auf. Trotz Anzeigen und gerichtlichen Prozessen kann man diese Gelder nicht mehr zurück bekommen. Es sind Gelder, die für Krankenhäuser, Medikamente, Wohnungen, Grundversorgung u.a. gedacht waren.

Öffentliche Einrichtungen verkehren nur virtuell. Die Schulen und Universitäten sind geschlossen und haben auf Home-Schooling umgestellt. Der informelle Handel sträubt sich gegen einen erneuten Lockdown.

Obwohl das Gesetz die Einhaltung des Sicherheitsabstandes vorschreibt, halten sich viele Ecuadorianer in Großstädten wie Guayaquil, Quito, Cuenca, Ambato, Machala u.a. nicht daran und infizieren sich selbst oder andere.

In El Laurel geht das Leben weiter, Schulen und Universitäten sind geschlossen, wir versuchen, uns an die aktuelle Situation anzupassen. Familien finden immer noch keine Arbeit. Die Familiendramen sind in den Dörfern stärker, weil es an Ressourcen mangelt. Das staatliche medizinische Zentrum hat keine Kapazitäten, um zu reagieren, weil es an Medikamenten fehlt und das Patientenaufkommen zu groß ist. Die Nachfrage nach Medikamente nahm aufgrund der verschiedenen Epidemien, die unsere Bevölkerung krank machten, zu und wegen fehlendem Geld konnten sie die Medikamente nicht kaufen.

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Weihnachtsbrief 2020

„Die größten Menschen sind jene, die anderen Hoffnung geben können.“

— Jean Jaurès

Liebe Freunde, Bekannte und Verwandte,
liebe Spender/innen und Unterstützer unseres Vereines,

Leider ist die Situation in Ecuador in Zeiten von Corona alles andere als entspannt. Die Kinderheime sind geschlossen worden und der Staat verbietet den Kindern zur Schule zu gehen. Der Hunger ist allgegenwärtig und die Korruption von Staatsangestellten hat zugenommen. Mehr denn je sehen wir es als unsere Aufgabe, den Menschen in El Laurel und vor allem unseren Kindern in dieser Situation Hilfe und Hoffnung zu geben. Gestärkt werden unsere Helfer und wir dabei durch euch alle, die ihr uns durch eure Spenden und eure Unterstützung die Hoffnung gebt, dass wir etwas bewegen können, dass wir dazu beitragen können, die Not in El Laurel etwas zu lindern. In diesem Weihnachtsbrief wollen wir euch einen kleinen Einblick geben in die aktuelle Situation in El Laurel, berichtet von Mirjam Rast, Héctor Cruz und M. Ronald León (Hermano Miguel Stiftung), und in die Gedanken von Héctor Cruz (Präsident Hermano Miguel Stiftung), Jorge Elias (Kind im Casa Keller) sowie Miryam und Maria Fernande (Lehrerinnen an der Don Bosco Schule).

Lesen Sie den ganzen Bericht hier:

Wir wünschen ihnen allen, auch im Namen von Mirjam und ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen frohe und gesegnete Weihnachten. Bleiben sie gesund!

Euer Team von der Ecuadorhilfe

PS: Alle Informationen rund um das Spenden finden Sie auf dieser Seite.

Informationen aus Ecuador – August 2020

Neue Informationen von Ronald Leon aus Ecuador – August 2020

Liebe Freunde und Unterstützer unseres Vereines

Das Corona-Virus hat bei uns sehr viel Trauer und Schmerz hinterlassen. Viele unserer Mitmenschen starben und wurden sofort beerdigt, ohne dass wir uns von ihnen verabschieden konnten. Dies zeigte uns, mit welchen Riesenproblemen wir uns im Gesundheitssektor rumschlagen mussten und müssen. Aber das Schlimmste war, wie staatliche Angestellte die Situation ausnutzten um sich mit erhöhten Preisen bei den Medikamenten, Nahrungsmitteln und alle anderen Möglichkeiten zu bereichern, ohne dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Tausende haben durch die Schließungen der Unternehmen ihren Job verloren, ohne je eine Unterstützung – die das Gesetz vorsieht – zu erhalten.

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Nachrichten aus El Laurel von Ronald Leon

Beiliegend einige Fotos der Familien, welche eine Nahrungshilfe von der Stiftung bekommen haben. Die Situation ist prekär. Wegen dem Ausnahmezustandes wird  nicht gearbeitet. Es hat keine Transportmittel und die Lebensmittel wurden teurer, sowie auch die Medikamente. Gemäss dem öffentlichen Gesundheitsamt hat es 4000 vom Coronavirus Kontaminierte und 200 Todosfälle (Bemerkung: Die Dunkelziffer ist viel höher!)

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