Aktueller Lagebericht aus Ecuador

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Ecuador-Hilfe,

Aus El Laurel (Ecuador) erreichte uns ein bedrückender Lagebericht.
Einer der vielen aktiven Vulkane, der 5230 m hohe “Sangay” hat einen massiven Ascheregen ausgestoßen, der in sechs der 24 Provinzen niederging. Die SWP berichtete über die Vulkanaktivität (externer Link).

Der 5230 Meter hohe Vulkan Sangay in Ecuador.
© Foto: wikimedia Commons

Wieder ist die arme Landbevölkerung der Landwirte und Viehzüchter besonders betroffen, weil deren Futter und Nutzflächen durch die ausgespuckte Asche bedeckt wurden. Der ecuadorianische Präsident Moreno ließ an die Bevölkerung Masken gegen die verschmutzte Luft verteilen und kündigte den Einsatz von Nothilfeteams an, um bei der Beseitigung der Asche zu helfen.

Dank der Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender, sowie der Stiftung Populorum Progressio (einer vatikanischen Stiftung, die Projekte in Lateinamerika unterstützt), und dem Erzbistum Guayaquil, konnte die Fundación Hermano Miguel den regional betroffenen Menschen Körbe mit Lebensmitteln verfügbar machen.

Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und Ihre finanzielle Unterstützung, ohne diese wir unseren – wenn auch nur bescheidenen – Beitrag zur Linderung des Leids der Menschen vor Ort niemals leisten könnten.

Ihre Ecuador-Hilfe-Stuttgart

PS: Falls Sie mehr über Ecuador und deren Vulkanlandschaft erfahren möchten, können wir Ihnen die Seite ecuador-discover ans Herz legen (externer Link).

Update: die Corona-Pandemie in El Laurel

Liebe Freunde und Unterstützer der Ecuador-Hilfe Stuttgart,

wir hoffen, dass es Ihnen und Euch trotz der aktuellen Situation gut geht. Das menschliche Leid, welches die Corona-Krise über die Welt gebracht hat, macht uns alle traurig. Die ärmsten Menschen auf der Welt – darunter die Menschen in Ecuador – trifft diese Krise wieder einmal am stärksten.

Wir möchten Sie und Euch über die aktuelle Situation in El Laurel informieren:

Zeitungsartikel im “Das Blaumännle” (www.das-blaumaennle.de), Ausgabe vom 15. Mai 2020.
(Vergrößerung des Artikels durch Klicken möglich)

Der Zeitungsartikel ist ein trauriges Zeugnis davon, dass es noch immer viele Regionen in der Welt gibt, in denen der Staat es sich nicht leisten kann, gesundheitliche Fürsorge für seine Bevölkerung sicherzustellen. Die Menschen in Ecuador werden schon nicht genügend getestet, es fehlen teure Beatmungsgeräte sowie Ärzte, die das Leid der Menschen lindern können. Auf dem Land, in El Laurel, ist die Situation noch schlimmer, da Ärzte und Gesundheitspersonal in die größeren Städte berufen wurde. Die Menschen, die ihre Häuser ab 14 Uhr nicht mehr verlassen sollen, müssen arbeiten, um Geld zu verdienen. Doch es gibt sehr wenig Arbeit. Resultat ist, dass viele Menschen kein Geld für Nahrungsmittel und Medikamente haben (die Preise für Grundnahrungsmittel haben sich verdoppelt). Um die Not zu lindern, verteilt die Ecuador-Hilfe Nahrungsmittel und spricht den Menschen Mut zu. Die Vorstellung, inmitten der Angst um die eigene Familie und deren Gesundheit, hungern zu müssen, bricht uns das Herz.

Zeitungsartikel in der “Nürtinger Zeitung” (www.ntz.de), Ausgabe vom 11. Mai 2020.
(Vergrößerung des Artikels durch Klicken möglich)

El Laurel ist die am stärksten betroffene Gemeinde des Kanton Daule. Von 100 getesteten Menschen in El Laurel wurden vor kurzem 60 Menschen positiv auf SarS-CoVid-19 getestet. Neben der Corona-Pandemie grassieren weitere typische Regenzeit-Erkrankungen wie das Dengue-Fieber. Das Leid ist groß und die Menschen können auf nur wenig staatliche Unterstützung hoffen. Die Fördervereine aus Deutschland und der Schweiz haben einen kurzfristigen Spendenaufruf gestartet und konnten kurzfristig 11.000€ sowie 8.500 Schweizer Franken nach El Laurel überweisen. Wir, die Ecuador-Hilfe, die Mitarbeiter vor Ort sowie vor allem die Menschen in Not sind froh über jeden weiteren Betrag, den Sie und Ihr aufbringen könnt, um das Leid der Menschen zumindest etwas zu lindern. Wir, die Organisatoren der Ecuador-Hilfe Stuttgart, spenden 100% aller Spenden ohne Abzüge direkt nach El Laurel und tragen alle bei uns anfallenden Kosten für Überweisungen, Spendenquittungen selbst. Wir möchten deshalb weiter für Spenden werben. Bitte unterstützen Sie auch weiterhin Menschen in Not.

DANKE

Es sind die Hände, die geben, aber es ist das Herz, das schenkt!

Sprichwort aus Zaire

Liebe Freunde und Förderer der Projekte von Lothar Zagst in El Laurel, Ecuador,

an Ostern haben wir, die Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V., der Verein Freunde & Gönner El Laurel, Schweiz und der Initiativkreis El Laurel der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Nürtingen, auf die dramatische Situation in Ecuador hingewiesen und um Spenden gebeten, um den Menschen und Kindern durch diese schwere Zeit zu helfen.

Wir sind überwältigt von so vielen von euch, die ihr Herz geöffnet und durch Ihre Spende geholfen haben oder noch helfen. Bis jetzt sind

11.000 € in Deutschland und 8.500 CHF in der Schweiz

zusammengekommen, Geld mit dem Mirjam und ihre Mitarbeiter und Mitarbeitinnen in der Fundacion Hermano Miguel Nahrungsmittelsäcke für die Kinder und Familien des Casa Keller und viele weitere Bedürftige verteilen konnten, in denen Medikamente gekauft und ausgegeben wurden, um den an Covid-19, Denguefieber und andere typischen Regenzeit-Krankheiten Infizierten zu helfen, um nur zwei der vielen Hilfsleistungen zu nennen.

Während wir diese Zeilen schicken, wissen wir selbst noch nicht, wie es mit den Einschränkungen und Infektionszahlen in Deutschland und der Schweiz weitergeht und wann wir uns wieder unbeschränkt und ohne Infektionsrisiko bewegen können. Umso mehr freut uns dieses Zeichen der Menschlichkeit und die Anteilnahme am Schicksal derer, denen es noch schlechter geht als uns. 

Sie unterstützen bedürftige Menschen in El Laurel mit Ihren Spenden. Wenn Sie auf das Bild klicken, erhalten Sie weitere Eindrucke über die aktuelle Situation in El Laurel (externer Link).

Im Namen von Mirjam, ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und den vielen notleidenden Menschen und Kindern in El Laurel sagen wir an dieser Stelle ein ganz herzliches „Vergelt’s Gott“!

Bleiben Sie alle gesund!

Ihre

Prof. Dr. Rudi Zagst                     Alex Kaiser
1. Vorsitzender                             Vereinspräsident (1. Vorsitzender)
Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V.         Verein Freunde & Gönner El Laurel


Erna Hammer und Erhard Baier
Initiativkreis El Laurel, Ecuador

Spendenkonten:

Deutschland:

Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V.
Sparkasse Lörrach-Rheinfelden
IBAN: DE46 6835 0048 0002 1600 26
BIC: SKLODE66XXX

Schweiz:

Verein Freunde & Gönner El Laurel
Basler Kantonalbank
4002 Basel
IBAN: CH20 0077 0016 0483 3029 4
PC 40-000061-4

Amelies persönlicher Bericht aus Ecuador – Eine Engagierte reist zu den Kindern nach Ecuador

Ich bin durch einen glücklichen Zufall auf die Stiftung aufmerksam geworden und bekam kurzer Hand die Chance im Juli 2019 für 5 Wochen in Laurel dabei zu sein. Meine Erfahrungen in Ecuador kann ich nur als einzigartig beschreiben und ich bin sehr dankbar, dass Mirjam Rast mich so herzlich aufgenommen hat. Von Tag eins an habe ich mich wohl gefühlt, was vor allem an der Offenherzigkeit der Menschen lag. Sie empfingen mich mit offenen Armen und gaben mir das Gefühl willkommen zu sein, sodass ich ganz einfach in die Kultur eintauchen konnte.

Die Schüler einer unteren Klasse nach dem Englischunterricht.
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Nikolausmarkt am 2. Dezember in Schelklingen

Am 2. Dezember nahm der Ecuador-Hilfe-Stuttgart e.V. in Schelklingen mit einem Verkaufsstand am Nikolausmarkt teil.

Angeboten wurden selbstgebackene Weihnachtsplätzchen und Früchtebrot, sowie viele Bastelarbeiten aus Stoff und Holzarbeiten aus Ecuador!

20 verschiedene Sorten „Bredla“ von A-Z (wie Adventswürfel bis Zimtsterne) fanden die Käufer im Angebot! Besonders begehrt waren bei den älteren Marktbesuchern die Springerle in zwei Varianten, die bei der jüngeren Generation nicht mehr so bekannt sind.

Die Bastelarbeiten bestanden aus super schönen Stoff-Mäusen und Stoff-Tannenbäumen auf echten Holzstämmchen, schöne Papiersterne kamen von unseren Nürtinger Unterstützern!

Vervollständigt wurde unser Angebot durch Holzarbeiten, die wir aus Ecuador erhielten. Sie bestanden aus den krummen Kreuzen in drei Varianten, die schon zum Symbol für unser Projekt geworden sind. Weiter bekamen wir aus Ecuador filigrane Holzengel als Baumschmuck und Sterne als Kerzenhalter!

Ein besonderer Dank gilt allen Helfern und besonders den Vorstand-Frauen, die im Vorfeld die Waren herstellten und den ganzen Tag über in dem kalten Verkaufsstand aushielten!

Am Ende waren alle stolz auf das Erreichte und glücklich über den schönen Geldbetrag, der für die armen Kinder nach El Laurel überwiesen werden kann!